Die Synagoge Die Synagoge

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Die Synagoge

Für die aschkenasische bzw. deutsche Synagoge wurde ein seit 1699 existierendes Oratorium erweitert, und die Synagoge 1756 eröffnet.

Das heutige Aussehen, mit dem doppelten Eingangsportal, der Rosette und den Gebotstafeln in hebräischer Schrift, verdankt das Gotteshaus den Restaurierungsarbeiten aus dem Jahre 1894 seitens des Architekten Emilio Luzzatto, nachdem die Häuser zwischen der Synagoge und der Straßenachse abgerissen wurden. In den 50er Jahren des 19. Jh. erhielt der Bau im Zuge der Sanierung des Stadtviertels ein neues Aussehen, isoliert von den umstehenden Gebäuden, mit denen er zuvor auf der Via Ascoli eine einheitliche Front gebildet hatte. Im Eingangshof erinnert eine Gedenktafel an die Görzer Juden, die 1943 von den Faschisten deportiert wurden. Daneben befindet sich eine stilisierte Menora – der Siebenarmige Leuchter, Symbol des Judentums – ein Werk von Simon Benetton.
Der Saal der Synagoge, den man vom Erdgeschoss aus über die Treppe im Atrium erreicht, hat bis heute seine Struktur aus dem 18. Jh. erhalten, mit der überhängenden hölzernen Empore und dem Toraschrein (Aaron haKodesch), der von vier gewundenen Säulen aus schwarzem Marmor getragen wird, in dem die Rolle der Heiligen Schrift (Torah) aufbewahrt wird.
Im Jahr 1959 wurde die Synagoge als Gebetshaus geschlossen, weil nur noch sehr wenige jüdische Familien in der Stadt waren, und 1969 wurde sie der Synagoge von Triest angeschlossen. Nach der Restaurierung im Jahr 1984 wurde sie der Gemeinde gestiftet und wird heute vom Verein „Amici di Israele“ (Freunde Israels) verwaltet. 
 

Orari
martedì e giovedì dalle ore 17.00 alle 19.00
2ª domenica del mese dalle ore 10.00 alle 13.00
Visite guidate anche in altro orario, su prenotazione

Biglietto d'ingresso
Gratuito