Der Garten „Bruno Farber“ Der Garten „Bruno Farber“

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Der Garten „Bruno Farber“

Neben der Synagoge erblickt man das schmiedeeiserne Tor aus dem 18. Jahrhundert aus dem Haus Ascoli;, dem ehemaligen Tor zum Ghetto.

Hinter dem Tor führen ein Fußgängerweg und eine Treppe, die nach dem Rabbiner Isacco Samuele Reggio benannt ist, hinab in die Via Brass, wo früher der Bach Corno floss, der heute unterirdisch verläuft. Hier befreiten sich die Juden anlässlich des jüdischen Neujahrsfestes (Rosh ha-Shanah) symbolisch von ihren Sünden, indem sie Steine ins Wasser warfen, die die Sünden mitnahmen. Der kleine Garten hinter dem Tor ist Bruno Faber geweiht, dem jüngsten deportierten Juden Görzer Herkunft, der im Alter von 3 Monaten und 19 Tagen in Auschwitz ermordet wurde. Darin wurde ein Pfad aus „Naturkunst“ für Kinder eingerichtet, mit einer Installation von Emanuele Luzzati, die an das jüdische Fest Purim erinnert.