Es gibt eine Geschichte, die von Gorizia fern erscheint, sie aber tatsächlich eng betrifft: die des Kolonialismus.
Marilisa Bombi und Tassilo Del Franco werden dieses Thema am Dienstag, den 14. April um 18 Uhr im Dora-Bassi-Saal in der Via Garibaldi diskutieren. In einem Dialog verknüpfen sie die nationale Geschichte mit der Grenzgeschichte und eröffnen so eine neue Perspektive auf Ereignisse, die oft getrennt voneinander erzählt werden
Der Dialog zwischen diesen beiden Dimensionen – dem aufgebauten und dem verlorenen Imperium – wird im Mittelpunkt der Konferenz „Zwischen Kolonialreich und Grenze“ stehen. Sie bietet die Gelegenheit, das 20. Jahrhundert aus einer anderen Perspektive neu zu lesen, in der Gorizia nicht länger nur Zuschauer ist, sondern Teil einer umfassenderen Erzählung von Imperien, Übergängen und Transformationen.
Die Veranstaltung ist Teil des Live-Projekts „Voci dal confine“, das vom gleichnamigen Podcast gefördert wird und das Ziel verfolgt, einen Raum für ein informiertes historisches Gedächtnis zu schaffen, der in der Lage ist, die Vergangenheit zu hinterfragen und unseren Blick auf die Gegenwart zu richten.
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