Gartenstraßen

Transalpina-Platz und die Grenze

Heute ist der Transalpina-Platz zum Sinnbild für den Fall der Grenzen geworden.

Doch das war nicht immer so: 1947 wurde die neue Grenze zwischen Italien und Jugoslawien gezogen, die den Platz in zwei Hälften teilte. Durchschnitten von der sogenannten „Gorizia-Mauer“, wurde die Transalpina während des Kalten Krieges zum Symbol der politischen und ideologischen Trennung zwischen West- und Osteuropa: Bis 1954 verlief Stacheldraht entlang der Grenze, und der Eingang zum Bahnhof führte nicht direkt auf den Platz.

Nach 1954 wurde der Stacheldraht durch einen Zaun ersetzt, der aus einer einen halben Meter hohen Mauer mit darauf ruhenden Betonpfeilern bestand, die mit Drahtgeflecht bespannt waren. Die Außenbezirke und der Bahnhof mit Blick auf den Platz, die nach dem Zweiten Weltkrieg Jugoslawien zugesprochen worden waren, wurden dadurch vom übrigen Görz, das italienisch blieb, abgetrennt.

Die Stadt Nova Gorica, oder das neue Gorizia, entstand auf jugoslawischem Boden, nahe der Grenze, um die Erfolge des sozialistischen Modells zu präsentieren, auf dem Jugoslawien nach dem Krieg wiedergeboren wurde. Bis 1991 zierte ein roter Stern und die serbokroatische Inschrift „Mi gradimo socijalizam“ (Wir bauen den Sozialismus) die Fassade des Bahnhofs.

Im Bahnhof Nova Gorica befindet sich ein Informationspunkt:

KIT – Grenzüberschreitender Touristen- und Kulturinformationspunkt Nova Gorica/Gorizia

E-Mail: area5715@gmail.com

Tel. 00386 51 251 174

Ort

Transalpiner Platz, Gorizia
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