Viatori-Garten
Der Garten entstand in den 1970er Jahren, als Professor Luciano Viatori, ein lebenslanger Enthusiast der Botanik und des Gartenbaus, einen Hügel am Rande von Groizia mit einem herrlichen Blick auf die Stadt erwarb.
Mit großem Durchhaltevermögen, Leidenschaft und Entschlossenheit rodete Professor Viatori das unkultivierte Land, befestigte die steilen und erdrutschgefährdeten Abschnitte und errichtete Befestigungsanlagen, Wege, Treppen und Holzbrücken. Er beschloss außerdem, in dem durch eine Bombe im Ersten Weltkrieg entstandenen Krater einen Teich anzulegen und konstruierte ein ausgeklügeltes Schwerkraftbewässerungssystem, das noch heute in Betrieb ist.
Der Garten präsentiert sich somit als sanfte Verbindung zwischen drei Terrassenebenen, auf denen man Hunderte von Rhododendren und Azaleen, Sammlungen von Flieder, Hortensien, Spiersträuchern, Schneeballsträuchern, Duftblüten, Pfingstrosen, Kletterrosen, Pflaumenbäumen und blühenden Apfelbäumen sowie rund hundert sommergrüne Magnolien bewundern kann, die von März bis Juni ununterbrochen blühen.
Nach dem Tod von Luciano Viatori im Februar 2014 wurde der Garten gemäß seinem Testament der Stiftung Cassa di Risparmio di Gorizia geschenkt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, dieses wertvolle Erbe zum Wohle der gesamten Gemeinschaft zu erhalten und zu erweitern und so das Projekt und die Lehren seines Schöpfers am Leben zu erhalten.


