Radikon
Die Familie Radikon gründete das Unternehmen offiziell im Jahr 1948, nachdem sie die im Ersten Weltkrieg zerstörten Weinberge wieder bepflanzt hatte.
Die Weinberge werden mit vollem Respekt und Liebe zur Natur bewirtschaftet: Das gemähte Gras, die Rebtriebe und der Traubentrester sind die einzigen Düngemittel für diesen sehr mineralischen Boden, die „Ponka“, die in der Tiefe steinig und an der Oberfläche schuppig ist, und die Behandlungen mit Kupfer, Schwefel und Propolis werden auf ein absolutes Minimum reduziert.
Die Lese, die von Hand in Kisten erfolgt, findet erst statt, wenn die Blätter gelb werden und die Kerne in den Trauben reif sind. Seit 1995 werden die ersten Weine mit Maischegärung weißer Trauben hergestellt – eine traditionelle Methode, die nach neuen önologischen Erkenntnissen wiederbelebt und weiterentwickelt wurde. Die Trauben werden entrappt, und die Schalen und der Most werden in Eichenfässer gegeben, um spontan zu gären, ohne Zugabe von Hefen oder anderen Substanzen; auch eine Temperaturkontrolle ist nicht erforderlich. Nach dieser unterschiedlich langen Maischegärung reift der Wein, stets in großen Fässern. Im Keller beschränkt sich alles auf eine einfache, aber sorgfältige Überwachung des Weins. Er wird höchstens bei Bedarf von einem Behälter in einen anderen umgefüllt, ohne Zugabe von Sulfiten oder anderen Zusätzen, ganz im Sinne kompromissloser Natürlichkeit. Nach der Abfüllung reift der Wein noch etwa sieben Jahre, bevor er in den Handel kommt.
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