Heiligtum von Montesanto
S.Barich/Baresi
Silvano Barich/Baresi (Castelnuovo d'Istria 1884 – Grado 1958)
Auf dem Monte Santo, der erstmals 1368 urkundlich erwähnt wurde (Wiener Staatsarchiv), stand eine Kirche aus dem 11. Jahrhundert, die vermutlich 1470 von den Türken zerstört wurde. Das Gebäude erlebte wechselvolle Zeiten bis zum Ersten Weltkrieg, als es vollständig zerstört und dem Erdboden gleichgemacht wurde. Der Grundstein für das neue Heiligtum wurde 1924 gelegt. Es wurde von Silvano Barich entworfen und ist der Basilika von Aquileia nachempfunden. 1943 wurde das heilige Bildnis im Inneren aufgrund des Zweiten Weltkriegs zurückgelassen. 1947 wurde es gestohlen, erst in Rom wiederentdeckt und 1951 endgültig an seinen heutigen Platz zurückgebracht. Heute finden in der Basilika zahlreiche Sinfonie-, Chor- und Orgelkonzerte statt.

