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Borgo Castello

Am Anfang des 20. Jahrhunderts war die Bebauung auf dem Festungshügel ein deutlich mittelalterlich anmutendes Viertel; malerisch und lebendig, wenngleich etwas abseits von der Stadt.

Die alten eng aneinandergeschmiegten Gebäude auf dem Straßenstück hinter der Heilig-Geist-Kirche blieben glücklicherweise im Krieg von den schlimmsten Schäden verschont, die hingegen einen Großteil des Borgo trafen. Zu ersteren zählen auch die Häuser Dornberg und Tasso, in denen sich heute die Provinzmuseen des Borgo Castello befinden. Neben dem Museum der Mode und der Angewandten Künste befindet sich hier auch das Museum des Ersten Weltkriegs, das Objekte und Dokumente aus dem „Museum des Krieges und der Befreiung“ zeigt, das 1938 eröffnet wurde und zuvor im Palazzo Attems-Petzenstein untergebracht war. Teil der Ausstellung ist ein dem General Armando Diaz gewidmeter Raum, sowie die Rekonstruktion eines Schützengrabens in Lebensgröße und das Diorama eines Schlachtfelds.